Videokonferenzen im (und aus dem) Homeoffice


Cyber Crime

Neues Arbeiten erfordert neue Tools!

Während manche Unternehmen schon seit Jahren Teleworking betreiben und die Tools schon erfolgreich eingesetzt sind, sehen sich viele Klein- und Mittelunternehmen, wie auch Vereine oder Bildungseinrichtungen plötzlich ganz neuen Herausforderungen gegenübergestellt. Wie bleibt man in Kontakt, welche Plattformen sind die richtigen? Hier ein Versuch, etwas Durchblick in den Dschungel der Möglichkeiten zu bringen.

Collaboration-Tools
Unter dem Begriff Collaboration Tools wird alles zusammengefasst, was einer "Zusammenarbeit" dient. Hierunter fallen Lösungen, wie beispielsweise Cloud-Speicher, Maillösungen, Group-Ware, Messenger-Dienste, ...

Wer nicht jetzt schon dafür gerüstet ist, die Daten von seinem Unternehmensserver über die Ferne abrufen zu können, der muss möglicherweise aktuell nach einer Alternativ-Lösung suchen, um Homeoffice ermöglichen zu können. Bevor Sie sich irgendwelche komplizierten Lösungen an Bord holen, reden Sie lieber kurz mit uns und lassen Sie sich beraten.

Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang auch unseren Artikel zum Thema Schatten-IT. Speziell in Zeiten wie diesen ein absolut aktueller Artikel.

PNC bietet übrigens auch eine File-Sharing Lösung aus österreichischen Rechenzentren an: Die MyAustrianCloud

www.myaustriancloud.at

 

Eine Untergruppe von Collaboration-Tools sind die
Conferencing-Tools
Üblicherweise finden Team-Meetings statt, um aktuelle Themen zu besprechen oder einfach die Meinung der einzelnen Team-Mitglieder zu einem Thema abzufragen. Abstimmungen sind mühsam, wenn sie per Mail oder Telefon stattfinden müssen. Die Lösung für Home-Office und Teleworking ist hier einfach der Einsatz einer Konferenz-Lösung. Es gibt hier einerseits Anbieter wie Sand am Meer, aber auch verschiedenste Lösungsansätze.

Die wohl einfachste Lösung ist die klassische Telefonkonferenz. Mit einem Handy ausgestattet oder auch über die Nebenstelle einer Telefonanlage meist mit 3 Teilnehmern in Summe limitiert - aber ohne jegliche technische Erweiterung sofort möglich.

Soll es jedoch um die Freigabe des Bildschirms für gemeinsames Arbeiten an einem Dokument oder einer Präsentation gehen oder soll eine Gruppe von Menschen einem Vortrag lauschen (und dabei auch Rückfragen stellen können), dann muss meist eine UC-Conferencing Lösung her. UC steht für unified communications - oder frei übersetzt vereinheitlichte Kommunikation. Gemeint ist damit, eine gemeinsame Kommunikationsplattform für unterschiedliche Teilnehmer, die allerdings in einer Gruppe zusammenarbeiten wollen.

Während bei rein internen Plattformen eine Vereinheitlichung noch mit dem entsprechend technischen Aufwand realisierbar ist, wird das Problem bei unternehmensübergreifenden Meetings schon komplexer. Ebenso stellt sich bei Schulen und Universitäten die Herausforderung, dass die Teilnehmer einer Online-Konferenz einerseits unterschiedliche Geräte zur Verfügung haben und nutzen müssen sowie verschiedenste Wissens-Levels anzutreffen sind.

Das heißt, Konferenz-Lösungen müssen nicht nur für den Organisator einer Multimedia-Konferenz leicht bedienbar sein, sondern vor allem für die Teilnehmer.

 

PNC hat verschiedene und gängige Plattformen für Sie getestet. Nahezu jede der getesteten Plattformen ist eine gute Wahl - der Unterschied liegt im Detail un eventuell auch ein wenig in den persönlichen Vorlieben.

Microsoft Teams beispielsweise kann seine vollen Fähigkeiten erst in Verbindung mit Business- oder Enterprise-Versionen von Microsoft 365 (vormals Office 365) entfalten. Die Registrierung ist eher komplex und für den Otto-Normalanwender eine gewisse Hürde. Es besteht auch die Möglichkeit, die Microsoft 365 Plattform mit einem lokalen Netzwerk zu verbinden - spätestens ab hier sind Spezialisten erforderlich, die bei der Einbindung unterstützen.

GoToMeeting des Herstellers LogMeIn ist sehr einfach zu registrieren, einfach zu bedienen und bietet nützliche Features wie z. B. die Video-Aufzeichnung oder Übergabe von Tastatur- und Maussteuerung. Die vollständige Integration in die bestehenden Exchange-Terminkalender ist nicht so komfortabel wie unter Microsoft Teams. Ein wesentliches Herausstellungsmerkmal ist die HIPAA-Konformität (also Einhaltung der Regeln, die auch im Gesundheitswesen zum Tragen kommen), welche auf einer 256 Bit AES-Verschlüsselung aufsetzt.

Zoom ist eine ebenfalls sehr leistungsfähige und einfach zu bedienende Plattform - die US-amerikanische Anbieterfirma ist jedoch in den letzten Tagen häufig der Kritik von Datenschützern ausgesetzt gewesen. Das Wiener Medienunternehmen Trend Topics bezeichnet dies sogar als Datenschutz-Debakel. Das erklärt möglicherweise auch, warum Zoom in der Basic-Version kostenlos verfügbar ist (mit durchaus hinnehmbaren Einschränkungen).

Es existieren viele weitere Plattformen wie Skype, WebEx und viele mehr. Auf deren Funktionsumfang wird hier aktuell nicht weiter eingegangen (kommen Sie am besten später wieder - wir werden den Artikel noch mit weiteren Erkenntnissen updaten). 

 

Sollten Sie z. B. Wert auf die Meeting-Aufzeichnung legen, dann sind Sie mit GoToMeeting am besten bedient. Auch unabhängige Testplattformen haben GoToMeeting die besten Noten ausgestellt (wenngleich es sich fast immer um ein Kopf-an-Kopf Rennen handelt).

Die Produkte bewegen sich auch in ähnlichen Preiskategorien. Aktuell haben alle oben angeführten Hersteller die Entscheidung getroffen, spezielle Covid-19 Promotions zur Verfügung zu stellen. Teilweise werden kostenlose Einsteigerpakete oder mehrere Monate kostenlose Nutzung angeboten.

 

Generell - passen Sie bitte auf, worauf Sie sich bei den Angeboten der Hersteller einlassen. Einige ködern derzeit mit verlockenden Angeboten die Kunden in der Hoffnung, sie danach langfristig binden zu können. Lesen Sie also das Kleingedruckte oder fragen Sie uns.

 

PNC ist Partner von GoToMeeting und übernimmt auch gerne den technischen Support oder Hilfestellung bei der Organisation einer Demoinstallation. Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns am besten unter 02956/7001 oder per Mail unter office@pnc.at

 

Alexander Beck, BA
Geschäftsführer

 

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